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Oldies Wanderwoche St. Antönien

10. Aug.
3 Min. Lesezeit

Montag, 10.08. Anreise - Wanderung via Garschinahütte via „Alpenrösli“

Einmal mehr erwies sich die Anreise als grösstes Problem der Woche und beanspruchte einige Geduld. Das erste Auto (via Rheintal)  traf pünktlich um 8.45 Uhr beim Treffpunkt in St. Antönien ein. Das zweite Auto um 9:30 Uhr (via Kerenzerberg) und das dritte Auto nach 10 Uhr (Staugenuss vor dem Kerenzerbergtunnel).

Nachdem sich alle mehr oder weniger lange gestärkt hatten, ging es bergwärts. Zuerst noch kurz mit dem Auto, was sich schon wieder als Problem herausstellte, denn Wisi bestieg ein wildfremdes Auto. Zum Glück erinnerte er sich seiner Mitfahrer und realisierte, dass diese ein anderes Auto als er bestiegen.

Beim Parkplatz angekommen machten wir uns für die Wanderung bereit. Vorbei an unzähligen Alpweiden erreichten wir unser erstes Tagesziel, die Garschinahütte. Bei einer feinen Suppe und etlichen Anekdoten zum Schwizer- und Trusator nahmen wir das letzte Stück nach Partnun in unser Hotel „Alpenrösli“ in Angriff.

Der obligate Apéro sowie das Nachtessen bildeten den Abschluss des schlussendlich doch erfolgreichen ersten Tages. Dass wir in diesem Hause keine Unbekannten waren, verrieten auch die ersten drei Weinflaschen, welche vom Hause offeriert wurden.

Dienstag, 11.8. Schijenfluhumrundung - Einkehr in die Tilisunahütte

Direkt ab Unterkunft ging es hinauf zur Plasseggahütte und über die gleichnamige Alp zum Plasseggapass. Ab sofort befanden wir uns in Österreich. Via Gruabapass erreichten wir die Tilisunahütte, wo wir das Mittagessen einnahmen. Was wir in Schweizer Hütten noch nie erlebt hatten, wurde hier Tatsache. Einige Oldies scheiterten an der Grösse der Portion! Natürlich ohne Essensreste mitzunehmen, brachen wir wieder auf zum Tilisunafurggli und erreichten wieder die Schweiz. Vorbei am Partnunsee, wo vorerst nur die zwei mutigsten Oldies ein Bad riskierten, erreichten wir unser Hotel. Neben Kulinarischem wurden auch bereits Vorkehrungen für die Königsetappe des nächsten Tages getroffen.

Mittwoch, 12.8. Sulzfluh

Heute stand die Sulzfluh auf dem Programm. Den imposanten Berg (2817 m.ü.M.) hatten wir nun schon lange von unten bestaunt und auch schon viele Geschichten vergangener Schi- und Klettertouren gehört. Jetzt galt es eigene Erfahrungen zu sammeln. Die Oldieschar teilte sich in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte bewältigte einen Teil des Aufstiegs über den Klettersteig. Die andere Hälfte wählte die Wanderroute. Auf dem Klettersteig überwanden wir 180 Höhenmeter und erlebten die eine oder andere Herausforderung. Weiter ging es dann auch für die „Kletterer“ auf dem Wanderweg, der immer steiniger und steiler wurde. Auf dem Gipfel genossen wir die tolle Aussicht. Abwärts hiess es dann bei den Geröllpassagen aufzupassen. Ohne Ausrutscher erreichten wir wieder unsere Unterkunft.


Donnerstag, 13.8. Rotspitz

Die heutige Tour führte uns wieder zu einem bekannten Schiberg, dem Rotspitz. Natürlich machten wiederum Berichte vergangener Schitouren die Runde.  Die letzte Schitour auf diesen Berg musste infolge Nebels abgebrochen werden. Diesmal herrschte, wie die ganze Woche, schönstes Wetter und Sonnenschein und wir erreichten problemlos den Gipfel. Einmal mehr genossen wir die herrliche Aussicht. Aldo, der mit Blick auf  Österreich aufblühte, erklärte uns das Montafon mit seinen Dörfern und Bergen. Nach dem Abstieg kehrten wir kurz im Hotel Sulzfluh ein und packten dann im Hotel die Badesachen. Auch der zwanzig mimütige Aufstieg zu unserem „Haussee“, dem Partnunsee, konnte uns diesmal nicht abschrecken. Alle nahmen ein Bad und genossen das erfrischende Wasser in der Gebirgslandschaft.

 

Freitag, 14.8. Schollberg – Heimreise

Bereits hiess es Kofferpacken und Abschied nehmen. Das Gepäck chauffierte Mariette mit dem Auto zum Parkplatz nach Rüti und die übrigen Oldies unternahmen nochmals eine Wanderung. Diesmal ging es talauswärts über den Schollberg nach Rüti. Auf dieser Tour lernten wir auch diese Talseite kennen und konnten unseren Horizont erweitern. Im Hotel „Madrisajoch“ angekommen, nahmen wir einen Imbiss zu uns. Vor dem endgültigen Abschied bedankte sich die Oldietruppe (Aldo und Pia, Martin und Agnes, Chläus, Markus, Migg, Peter, Kurt und Wisi) bei Vali und Marietta für die perfekte Organisation dieser gelungenen Wanderwoche.


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