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Holzen Schwämmli

Wenn um Schittli gestritten wird - dann ist Holzen auf Alp Schwämmli

 

Fangen wir von vorne an:  08.00 Uhr Treffpunkt bei der Primarschule. Hüttli Chef zählt sechs Personen. Ab in die Autos bis Krinau. Peter chauffierte uns weiter bis fast zum Älpli. Schnee, viel Schnee. Älpli nicht offen für den obligaten Kaffee-Stop. Also weiter. Vater Stefan Germann und der Sohnemann Joel stampften voraus, teilweise bis zu den Knien einsinkend machten sie eine erste Spur. Bravo. Schneeschuhe wären von Vorteil gewesen. Die Flanke am Äplispitz zum Älplisattel schwierig - Lawinengefahr… Nein, nein wir kamen flott durch. Rund um die Schwämmlihütte und Stall war ein emsiges Treiben mit Schnee wegräumen. Diese Crew inkl. Küchen- und Serviceteam kamen per Auto bis zum Holzweidsattel. Da war auch für sie Schluss. Sogar Mig sattelte den Traktor und spielte den Schneepflug und pflügt noch fast die Alp um…

 

Etwas angespannt war die Lage, weil die Vorarbeiten, wegen dem vielen Schnee, etwas im Hinderlig lagen. Darum auch hier ohne Kaffee und Znüni direkt in den Stall und bald flogen die Späne. Durch die Kahlers kam etwas später noch Verstärkung dazu. Zu guter Letzt fanden auch die Senioren-Tourenfahrer am späten Vormittag den Rank durch den tiefen Schnee zum Holzen in die Scheune. Aber jetzt standen wir uns fast mehr im Weg als dass noch rational gearbeitet werden konnte. Um die zerkleinerten Schittli wurde fast gestritten, wer eins ins Rugeli oder in die Garette legen konnte. He-nu-so-denn sagten sich die Senioren und machten rechtsumkehrt, um frühzeitig zu Tische zu sitzen und auf die Forellen zu warten. Es hatte einfach zu wenig Platz für alle lieben Holzer. Hüttli Chef Peter Lang plant für nächstes Jahr ein neues Personalsystem, damit auch allen die richtige Arbeit zur richtigen Zeit zugeteilt werden kann.

 

Und da waren eben noch die riesen Forellen, die von der Küchencrew unter der Leitung von Meini exzellent gebraten und vom Serviceteam elegant serviert wurden. Übrigens, neu auf speziellen grossen Fischtellern, damit die grossen Forellen nicht über den Tellerrand schwappten. Tolle Investition. Auch investiert wurde in eine teure Rugeli-Binde-Maschine, die wir letztes Jahr getestet haben und die klammvolle Ski-Club Kasse um eine grössere Investition baten. Danke. Super. Nun sind wir so schnell beim Rugeli machen, dass es eine Freude ist.

 

Noch ein kurzer Einsatz nach der Mittagspause war angesagt, die Maschinen wurden in den ersten Stock gezogen, der Stall gewischt und Ober-Holzer Franz war zufrieden mit dem Einsatz der Holzer und Holzerinnen (3 an der Zahl) und ist bereits am planen, wie er sie nächstes Jahr wieder effizient einsetzen kann.

 

Walter Baumann


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